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Was ist eigentlich nötig
Hubert Huber  aktualisiert am 07.05.2016

 
Hygiene und Sauberkeit sind sehr wichtig für die Gesundheit. Keime und Sporen können sich an oft berührten Oberflächen sammeln. Besonders in Küche und Bad, in Kühlschrank und Badewanne tummeln sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen.
 
200 Millionen Bakterien
 
Ja genau, in einem nicht mehr ganz taufrischen Allzweckschwammtuch tümmeln sich 200 Millionen Bakterien - pro Quadratzentimeter! Mit dem Fortschritt der technischen Hilfsmittel wie Staubsauger oder der systematischen Entwicklung verschiedener Waschmittel nach dem zweiten Weltkrieg, rückte der "unsichtbare Schmutz" immer mehr in den Fokus. Das unangenehme daran ist, dass man ihn eben nicht sehen kann und daher quasi mit der "Gieskannentechnik" bekämpft. Die überschaubare Putzarbeit wurde so immer mehr zur schier unüberschaubaren Sisyphusarbeit.

 
 
Hochgiftige Reinigungsmittel
 
In den letzten Jahrzehnten wurden sämtliche Putzmittel so stark, dass die jeweiligen Hersteller  für den Umgang damit Handschuhe und manchmal sogar Augenschutz empfehlen.
 
Die Spanne der eingesetzten Mittel reicht von Allzweckreiniger bis zum hin zum Spezialbakterienkiller. Dabei genügen für einen normalen Hausputz harmlose und wirksame Reiniger wie Essig, Spülmittel und/oder Neutralseife völlig. Interessant dabei ist, dass vor allem antibakterielle Produkte nicht besser wirken als herkömmliche Reiniger! Untersuchungen haben ergeben, dass sie Bakterien gar nicht oder nur für kurze Zeit verschwinden lassen. Stattdessen fördern sie aber die Entstehung von Allergien, schwächen das menschliche Immunsystem und belasten außerdem die Umwelt.

 
 
Welche Keime machen Krank?
 
Viele Menschen benutzen Desinfektionsmittel für die Wäsche und zum Putzen, so Professor Dr. Eiko Petersen, Leiter der Abteilung für Infektiologie der Universitäts-Frauenklinik Freiburg und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Sektion Frauengesundheit im Deutschen Grünen Kreuz. Dies sei ebenso wie eine übertriebene Genitalhygiene oder die häufige Anwendung von Salben, die zu Ekzemen führt, völlig überflüssig. Sehr verbreitet ist die Pilz-Phobie. Die Angst vor Mikroorganismen nimmt vielen Frauen die Lebensfreude, dabei gibt es nur wenige Erreger, vor denen man Angst haben muss.
 
Die Küche ist, was krankmachende Keime betrifft, der Spitzenreiter im Haushalt. Die meisten krankmachenden Keime und Bakterien nehmen wir über die Nahrung und dem Mund ein! Schimmelbilze und -Bakterien sind beispielsweise in etwa der Hälfte unserer Spülmaschinen anzutreffen! Schimmel an Wänden kann Neurothermitis, bereits bei Kleinkindern auslösen, von diversen Lungenkrankheiten ganz abgesehen!
Warum du informiert bleiben solltest
 
Die kritischsten Stellen, egal ob in der Küche, Toilette oder im Bad sind die vielen Dichtungen. Schimmelsporen und Bakterien finden hier wahre Paradiese vor! Am häufigsten findet man Salmonellen und Bakterienarten wie Coli-, oder Campylobacter und Listerien, die beispielsweise zu Durchfall, Erbrechen oder Fieber führen können.
 
Im Kühlschrank tummeln sich jahraus, jahrein etwa 11 Millionen Bakterien pro Quradratzentimeter, weil sie die Feuchtigkeit mögen, Nahrung im Überfluss finden und die Kälte spielend leicht überwinden. Kaum wischen wir sie mit dem Allzweckreinigungstuch weg, das übrigens 20 Millionen Artgenossen pro Quatratzentimeter beherbergt, kommen sie aus den Dichtungen und Ecken auch wieder hervor!
Keime in der Umwelt
Wo
Keime/qcm
Küchenschwamm
20 000 000
Kühlschrank11 000 000
Keime auf der Hand10 000 000
Handydisplay4 000 000
Zahnputzglas3 300 000
Fressnapf Katze/Hund473 800
Spühlbecken Küche31 900
Arbeitsfläche Küche560
Badezimmer Türfalle315
Toilettensitz266
Schneidbrett68
Geld8
Besonders rohes Geflügel kann von Natur aus pathogene Mikroorganismen, vor allem Salmonellen und so genannte thermophile Campylobacter enthalten. Du siehst, der Hygiene im Haushalt kommt eine besondere Bedeutung zu.
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Es gibt auch gute Bakterien

 
Das Bundesamt für Gesundheit in Bern / Schweiz, warnt explizit vor Gefahren für Mensch und Umwelt bei regelmässiger Anwendung von desinfizierenden Chemikalien. Der gesunde Mensch besitze ausreichend Abwehrkräfte gegen Bakterien.
 
Wer trotzdem zur Chemiewaffe greift, muss sich bewusst machen, dass er auch die erwünschten, guten Mikroorganismen abtötet. Diese "guten" Bakterien verhindern, dass sich krank machende Keime auf und in uns breit machen. So schützt beispielsweise ein Bakterienfilm unsere Haut und die Darmflora sorg dank Billionen von Bakterien für gute Verdauung.
 
 
Nachdem wir die grösste Dreckschleuder in unserem Haushalt identifiziert haben und  verschiedenen Studien zeigen, dass beinahe jedes dritte Mobiltelefon mit Fäkalbakterien geradezu überflutet ist, stellt sich die Frage nach einer noch besseren Desinfikation unserer Umgebung. Gerade chemische Substanzen sind es aber, die einen Anteil daran haben, dass wir erkranken. Desinfikationsmittel töten nicht nur die bösen Bakterien, sondern auch die guten!
 
Nicht die Anzahl der Bakterien ist massgebend, sonder die art der Bakterien ist massgebend, bzw. wie hoch der Anteil von Darm- und Fäkalbakterien ist, so Ernst Tabori von dt. Beratungszentrum für Hygiene in Freiburg.
 
 
Sauberkeit und die richtige Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln geben Krankheitserregern keine Chance. Seife und Wasser genügen vollauf, um die Hände zu reinigen. Wer das konsequent durchzieht, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch Freunde und Familie! Mit diesem Schutz vor Infektionserregern brauchst du auch keine Angst vor Mitmenschen mit mangelnder Hygiene zu haben.
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1 Kommentar
Durchschnittliche Bewertung: 110.0/5

2018-02-21 09:15:45
Brand Canada: Official Drugstore, Best Prices For All (-koeln.

 
Legale Drogen, die NICHT süchtig machen, aber Denk-, Lern- und Merkvermögen verbessern, Energie, Kraft und Gesundheit schenken!!! Weiterlesen...

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